Samstag, 9. September 2017

Reiseetui für Tablet und Tolino

Nach langer Zeit steht mal wieder ein Urlaub in fernen Ländern an, sprich wir fliegen für ein paar Tage weg. Schon immer wollte ich eine Aufbewahrung für Tablet und e-book-Reader, nur irgendwie hat sich das nicht alleine genäht. Jetzt wurde es langsam eilig und heute ist das hier entstanden
 Da beide Teile natürlich unterschiedliche Maße haben, hab ich beide aufgezeichnet und daraus dann ein Schnittmuster gebastelt. Grundlage für die Technik war die Windeltasche Leni .
Außenstoff ist ein Teil von einer Jeanshose mit der Naht in der Mitte. Gummi stammt aus einer Comazotüte. Innenstoff Ikea (uralt) und ein Nicki von Hilco. Gefüttert wurde alles mit einem alten dünnen Frotteetuch, ist somit auch entsorgt.













Der Tolino darf rechts wohnen, das Tablet links. Beide Teile werden eingeschoben, nur der Tolino hat noch oben drauf ne Halterung bekommen, damit ich auch im Flieger lesen kann, ohne dass ich immer alles halten muss.









Das Tablet hat ein mit Nicki gefüttertes Innenleben. Bei meinem Handytäschchen stellte ich jedes Mal fest, dass die Scheibe wieder sauber war, wenn ich es auf dem Täschchen geholt hatte. Ich hoffe mal, dass der Effekt auch beim Tablet funktioniert.












Samstag, 29. Juli 2017

kein Nähzeug in Juniors Haushalt?

das geht ja gar net. Und es geht schon 2mal net, dass man Hosen zum Knopf annähen der Oma oder Mama bringt. Was dann natürlich ganz praktisch war, dass seine Freundin Geburtstag hatte. Ihr hab ich den Pompadour von Pattydoo genäht.
Nur haben die Maße irgendwie net gestimmt in Bezug auf die Kordel. Egal, kann man ja nochmal nähen *bg*. Genäht war er ratzfatz und in die Mitte hab ich ein Nadelkissen integriert. Auch das könnte beim nächsten Pompadour besser gelöst werden, indem ich gleich das Volumenvlies innen unterlege und nicht extra ein Teil für die Mitte nähe. Die Täschchen finde ich nicht tief genug zumindest fürs Nähzeug.




Komisch, leider fehlt das bestückte Foto, denn ein leeres Nähtäschen kann man ja net verschenken. Es war also ordentlich gefüllt mit Nähnadeln, ein paar Steck- und Sicherheitsnadeln, Faden in den gängigsten Farben, Fingerhut und sogar ne kleine Schere.
Es gibt keine Ausrede mehr, Hosen zum Knöpfe annähen weg zu geben.





Auch wenn das Teil am Anfang riesengroß aussah, war ich ganz überrascht, wie klein es nachher doch wirklich ist.
Genäht war es ratzfatz und kein Hexenwerk.

Dienstag, 25. Juli 2017

Entsaften mit der Aldi Studio

Letztes Jahr hatte ich mir vom Aldi die Studio geholt (Thermomix-Klon). Bis heute bin ich mir noch nicht im Klaren, ob man solche Maschinen wirklich braucht wenn man Herd, gute Küchenmaschine mit Zubehör und ettlichen kleinen Schnickschnack in der Küche hat.
Mein Lieblingsgericht darin ist gedünsteter Lachs mit Gemüse. Der einzige Vorteil besteht eigentlich darin, dass die Maschine alleine kocht und dünstet. Es gibt Gruppen, die die unmöglichsten Rezepte posten, incl. kleine Kuchen, aber das wäre mir schon zu zeitaufwändig.
Mein allererster Versuch mit der Maschine war ein Biskuitteig, der gnadenlos daneben ging. Das war mir gleich eine Lehre, dass meine Bosch Küchenmaschine bei Teigen eigentlich unschlagbar ist. Seither habe ich keinen Kuchenteig mehr in der Studio gemacht. Noch ein Nachteil zum Thermomix, der Mixtopf darf nicht in die Spülmaschine und sollte auch unten mit den Kontakten nicht im Wasser stehen.
Teig für ein Körnerbrot hab ich allerdings schon öfter darin gemacht, da ich in einem Topf die Körner mahlen kann und den Rest gleich hinterher werfen kann. Bei diesem Teig muss aber auch net viel beachtet werden, von daher funktioniert der bei der Studio.
Mein Garten beherbergt 2 Büsche Johannisbeeren, 1 roten und 1 schwarzen. Natürlich werden die nicht zeitgleich reif und die schwarzen waren bereits 2 Wochen vorher fertig. Aus denen hab ich jetzt einen Cassis-Likör angesetzt, Weihnachten naht mit großen Schritten und kleine Geschenke kann man immer brauchen.
Endlich waren auch die roten reif, gepflückt, die Schüssel angeschaut und mir dann überlegt, was ich mit den Dingern jetzt mache. Seither hatte ich immer alle Beeren eingefroren, bis es nach Jahren endlich mal für den großen Heißentsafter gereicht hatte. Nachdem ich aber kurz vorher über eine Anleitung für den Thermomix gestolpert bin, damit Beeren zu entsaften, dachte ich, das testen wir doch gleich mal.
Man braucht auf jeden Fall das Garkörbchen und eine Schüssel, die in das Garkörbchen passt.











 Schließlich soll der Saft ja nicht in den Topf laufen, in dem das Wasser kocht. Da sich unten aber ein Messer dreht und oben der Deckel fest schließen muss, muss eine Lösung für die Schüssel gefunden werden, der Garkorb.






Nun kommen die Beeren in den oberen Aufsatz rein, Deckel drauf und 20 Min bei 120° Stufe 1 laufen lassen.










Nach den 20 Min war das Schüsselchen ziemlich voll und ich hab es in einen Krug mit Netz umgeleert, da in der Beschreibung stand, das evtl. noch Teilchen mit im Saft sind, die keiner haben will.









Die ganze Prozedur kann man noch 1-2 mal wiederholen, beim 2. Mal war das Schüsselchen nur noch halb voll, beim 3. Mal eigentlich nicht mehr der Rede wert. Mein Saft hatte keine unliebsamen Teile drin, das Netz hätte ich mir sparen können.

Sonntag, 16. Juli 2017

Utensilo

Lang, lang ist es her, dass ich hier mal was geschrieben habe.
Job war unmöglich und nach 41/2 Monaten hatte ich wieder gekündigt. In dieser Zeit hatte ich 8 kg abgenommen und war nervlich total am Ende. Dann hatte ich immerhin fast 5 Monate Ruhe und Faulenzia bis mich meine Kollegin, die dann mein Gebiet übernommen hatte, anrief und fragte, ob ich nicht ne Urlaubsvertretung von 2 Wochen machen könnte. Ok, hab ich gemacht und bin somit wieder in den Job der Servicekraft reingerutscht. Es hatte ja hier geklemmt und dort gefehlt und hängen lassen wollte ich sie auch nicht. Mittlerweile hab ich den Markt am Ort fest, da es irgendwie keine Servicekraft gibt, die es länger in diesem Markt aushält.
Mein neues Nähzimmer gefällt mir gar nicht, im alten hatte ich schon einen geordneten Saustall (hab immer gewusst wo ich was finde), aber im neuen macht Tochter mir den Saustall rein. Jedes Mal, wenn ich die Türe zum winzigen Zimmer aufmache, liegt wieder irgendein Berg Klamotten oder Kruscht vor der Türe, den Tochter ausgemustert hat und mir nur ins Zimmer wirft. Somit kann ich mich gar nicht mit meinem neuen Zimmer anfreunden. Wegwerfen kann ich aber auch nix, man könnte ja noch dies oder jenes brauchen, zu Taschen umfunktionieren oder ähnliches. Somit wächst der Berg und wird immer größer. Gute Klamotten brauch ich eigentlich bei ebay net reinstellen, außer Kinderklamotten geht dort eh nix, außer man verschenkt es. Also lieber irgendwann umgestalten, sobald ein Tag mal 48 Std. hat.
Junior ist im Frühjahr mit der Freundin zusammengezogen und sie haben sich Utensilos fürs Bad gewünscht. Schmaler Sims über den Waschbecken und "pi mal Auge" die Größe gepeilt. Stoff bereits uralt und gut abgelegen (stammt noch aus meiner Patchworkzeit und die ist ungefähr seit Julias Geburt vorbei, also 18 Jahre *bg*). Innenstoff war eine Hose von Lena (Juniors Freundin), die sie mir kurz vorher vorbeigebracht hatten zum weiterverwerten.
Mir hatten die Utensilos fertig ziemlich gut gefallen und ein größeres ist noch in Arbeit, da fehlt mir aber noch ein passendes Innenleben, da die Hose nur Stoff für die 2 kleinen Utensilos hergegeben hatte. Sobald ich einen passenden Stoff finde (hab ich garantiert in meiner Sammlung, nur nicht griffbereit), bekommen sie auch noch das 3. Utensilo. Dann gibt es diesen Stoff nimmer in meinem Fundus.




Gefüllt als "Osterhase" haben sie es dann zu Ostern bekommen und die Größe war perfekt, hat genau gepasst.

Sonntag, 27. September 2015

Handytasche

Mein neues Geschäftshandy ist mal wieder ein HTC. Mit denen steh ich ja irgendwie auf Kriegsfuß, die stürzen mir gerne mal ab und sind dann echt gleich kaputt.
 Schnitt war eigentlich die Schleifentasche von pattydoo, allerdings hab ich mir die Schleife gespart, das Teil muss ja mit meinem Privathandy zusammen in ein winziges Handtäschchen passen.
Außenstoff Cord, nachdem ich es eigentlich aus einer Kaffeebohnenverpackung machen wollte. Leider hab ich mich so intensiv blöd angestellt, ich bekam trotz Anleitung irgendwie nie die richtige Faltung hin, da das Täschchen noch ein Innenfach hat. Irgendwann war die Kaffeebohnenverpackung derart perforiert und ich frustriert, da hab ich dann den Cordstoff genommen, der sowieso nutzlos rumlag.
Da hätte ich mir schon gewünscht, dass ich nicht nur das Video habe, sondern in dem Fall der Faltung auch eine Papiervorlage. So oft kann man auf einem Tablet gar net anhalten, zurückgehen und es nochmal anschauen.

Innenstoff, keine Ahnung, den hab ich schon öfter mal vernäht, auch als Jacke mal Muster genäht. Ich mag ihn, er fühlt sich fast wie feines Wildleder an und mein Handy hat jedes Mal wieder eine saubere Scheibe, wenn ich es aus dem Täschchen hole.

Samstag, 8. August 2015

Schüsselabdeckung

Kennt ihr evtl. noch die Plastikteile, die Mutter früher immer über ihre Schüsseln gezogen hatte? Ich hab sie gehasst, finde sie aus Stoff aber gar net mal so schlecht. Nur mit der Größe muss ich noch üben. Diese Größe war jetzt unser großer flacher Teller mit 26 cm Durchmesser und die Haube passt grad mal über eine 22er Schüssel. Für die große Schüssel werde ich wohl die Tortenplatte nehmen müssen.

Dienstag, 4. August 2015

gestrige Werke

Es geht auf Weihnachten und Märkte zu. Der Schnitt von einer T-Shirt-Tasche ist einfach genial. Aus einem Kopfkissenbezug (Damastbettwäsche) hab ich 2 Taschen zugeschnitten und nur noch an den Henkeln und an einer Seite zusammennähen müssen. Die offenen Kanten an den Henkeln fransen net mal, also ideal als schnelle Tasche, um den Kunden keine Plastikbeutel mitgeben zu müssen.
Gläserabdeckungen waren auch schnell genäht und endlich kann der Kaffee für den Eiskaffee ohne Fliegen abkühlen. Wer noch Nickitücher in der Schublade liegen hat, die sind lt. Anleitung dafür ziemlich gut geeignet und wären aufgebraucht.
Die Sockenschneemänner werden wohl noch etwas Zeit brauchen. Abgebunden und gefüllt waren sie schnell, Mützen sind auch schnell genäht und die Schälchen werden nur geschnitten. Viel Arbeit wird wohl noch das Annähen der Mützen sein und natürlich Augen und Knöpfe. Nase überleg ich mir noch, ja, wenn ich was geschicktes finde, nein, wenn mein Fundus nix hat.

 Meine 1. T-Shirt-Tasche nach dieser Vorlage , allerdings hab ich unten nicht geknotet sondern genäht.
 die nächste Tasche hab ich dann geknotet, aber das hat mich net wirklich überzeugt
Löcher gab es unten trotzdem oder ich hab net fest genug geknotet. Ab sofort werden die geschwind mit der OV zusammengenäht, ist für mich kein Hexenwerk, da die Maschine immer aufgebaut ist.